Den Kern jeder meiner Arbeiten bildet eine Geschichte, aus der ich ein – wie auch immer geformtes – Bild schaffe: Davon ausgehend, dass erst das (Mit-)Teilen uns zu sozialen Wesen und damit kulturelle Entwicklung möglich macht, suche ich nach Bildern über archetypische Momente und Gefühle, die Sie als Betrachter berühren.

Mich interessieren menschliche Geschichten um Gefühle und Erinnerungen, was im Inneren von uns Menschen passiert: Humorvolles, Absurdes, Überraschendes; Dinge, für die uns oft die Worte fehlen.

Meine Erzählformen sind vielfältig. Ich mache Trickfilme, Malerei, Zeichnung, Objekt, Installation oder Bühnenbild. Für jede Geschichte suche ich die richtige Form. – Erlaubt ist, was funktioniert. Meine Zeichnungen wirken dabei eher fragmentarisch wie Gedanken, meine Animationen und Installationen wiederum erzählen kleine, seltsame Geschichten.

Inspiration finde ich in Hoch- und Popkultur, in traditioneller wie in zeitgenössischer Kunst sowie im prallen Leben. Zur Zeit entdecke ich meine Liebe zu aus Papier gefertigten Objekten, außerdem arbeite ich an einem narrativen Trickfilm und an größerformatigen Malereien auf Leinwand in Mischtechnik.

Jessica Koppe, März 2012




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